(Deutsch) Eine letzte Chance für die Menschheit


par James Lovelock und Gaia Vince

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6 Le Responses pour “(Deutsch) Eine letzte Chance für die Menschheit””

  1. daniel kunz
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    spannend. und auch wenn es sich nur provokativ um « die letzte chance der menschheit » handelt, dann sollte diese einschätzung doch noch breiter verteilt werden. ich selbst habe einen link an verschiedene parteien und organisationen verschickt – das könnten auch andere menschen tun.
    danke
    und liebe grüsse

  2. Heinz Rieger
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    Leider hat Lovelock wohl recht. Allerdings fehlt bei ihm der wichtigste Aspekt. Nämlich, daß es eine `Instanz` gibt, die über dem Menschen steht.
    Wir nennen es Gott, Prana, Urwirklichkeit oder auch Evolution. Dies bringt der Menscheit ein `Neues Bewußtsein`, mit einem `Neuen Denken`. Das alte Bewußtsein mit dem alten Denken kann die globalen Probleme nicht mehr lösen, sondern nur das neue, kommende Bewußtsein. So beschreibt es der Kulturphilosoph Jean Gebser in seinem Buch « Ursprung und Gegenwart ». Dieser bevorstehende, bzw. schon im Gang befindliche evolutionäre Schritt ist sicher von ähnlicher grandioser Wichtigkeit, wie seinerzeit « das Essen vom Baum der Erkenntnis », als das `Ich und Du-Bewußtsein` entstanden. Wir Menschen können dieses `Neue` nicht machen, aber wir können uns ihm öffnen.
    Herzliche Grüsse

  3. Dietmar Lohrmann
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    Bei allen Untergangs-Szenarien ist mir als Ingenieur stets unklar, warum nicht erkannt wird, dass bereits genügend « kostenlose » Energie zur Verfügung steht. Sie wird nur nicht genutzt. Die Lösung kann weder seitens der Fotovoltaik noch seitens der völlig untauglichen Windmühlen kommen. Primäre Energiequelle ist die Sonne. Ein einfaches Rechenbeispiel soll das verdeutlichen: Nutzt man Energie über solarthermische Anlagen auf den vorhandenen Dächern ergibt sich folgende Modellrechnung: Nutzbare Energie bei einem bereits erreichten Wirkungsgrad von 90% und einer mittleren Einstrahlung in Mitteleuropa entspricht etwa 4 kWh pro Quadratmeter Kollektorfläche. Im Sommer mehr, im Winter weniger – klar. Nimmt man eine 100 qm Fläche, was wenig ist, ergeben sich 400KWh pro Tag, im Jahr also 146000 KWh. Bezogen auf eine Einfamilienhaus ergibt sich ein Energiebedarf von max 100 KWh pro Tag und damit 36500 KWh im Jahr. Differenz bzw. Plus: ca. 110000 KWh. Bei höherem Bedarf oder mehreren Wohnungen können im Normalfall grössere Kollektorflächen genutzt werden. Damit sind theoretisch Warmwasser, Heizung und Strom abgedeckt. Wohin mit dem Überschuss? Zunächst in Wärmespeicher. Sind diese voll wird Strom über Thermodifferenz-Motoren (Stirling oder Derivate wie Wankel) erzeugt. Dieser Strom kann in’s Netz eingespeist werden, oder man erzeugt Wasserstoff zum Antrieb von Verbrennungsmotoren. Eine Siedlung von z.B. 50 Häusern könnte so eine eigene H-Tankstelle betreiben etc. Die Technik dazu existiert – wird aber regelmässig durch die Politik und Alibiprojekte torpediert. Auf diese Art könnte man nicht nur die ca 50% von den Haushalten verbrauchten CO2 Träger einsparen, sondern noch weit mehr, weil der Überschuss anderweitig verwendet werden kann. Macht man das global, dann ist das Thema CO2 eigentlich keines mehr. Nur, man will ja « die Welt am Draht » und daher wird die Politik stets solche Projekte zu torpedieren versuchen. Alles was heute als « Alternativ-Energie » angeboten, subventioniert, hochgelobt wird, dient nur der « Streckung » fossiler Energieträger, damit die Produzenten noch lange hohe Preise verlangen können. Bei den Ölkonzernen sind es Alibiprojekte um von der möglichen wirklichen Lösung abzulenken.

    Beste Grüsse

  4. Paul Saladin
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    Eines ist sicher, so genannte Sachverständige werden schneller zunehmen als für die Erde verträglich ist. Der Planet Erde wird alles überdauern und die fossilen Brennstoffe werden zu Ende gehen bevor neue « nachwachsen ». Sie haben einen andern Masstab, als wir es gerne hätten. Die Menschheit wird den Weg finden, er muss wirtschaftlich verkraftbar sein. Heute ein Szenario über die nächsten 1000 Jahre vorzulegen ist absurd, obwohl 1000 Jahre in der Erdgeschichte ein Nichts sind!

  5. hps
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    Die dezentrale Nutzung thermischer Energie, sei es Solarthermik oder Abwärme von Pyrolyseanlagen, spielt auch unseres Erachtens eine entscheidende Rolle bei der Lösung des Klimaproblems. Die von Delinat errichtete Pyrolyseanlage wird sowohl mit Stirlingmotor als auch mit Natriumazetat-Wärmespeichern ausgestattet sein, um die Abwärme, die bei der Biokohle Herstellung entsteht, möglichst effektiv zu nutzen. Zu beiden, Stirlingmotor und Wärmespeichern, werden wir in den nächsten Wochen übrigens Artikel in Ithaka veröffentlichen.
    Zur Solarthermie sei das sehr umfassende Dossier in „bild der wissenschaft“, März 2009, empfohlen.

    Das 21. Jahrhundert wird ein agronomisches sprich klima-agronomisches Jahrhundert werden und ent

    Über Stirlingmotoren und Wärmespeicher werden übrigens in den nächsten Wochen Artikel in Ithaka erscheinen.
    Zum Thema Solarthermie ist im Heft 3/2009 von « bild der wissenschaft » ein

    PS: Zum Thema Solarthermie hat das Magazin

  6. Roland Haderer
    Titre:

    Orginal-Ton James Lovelock:
    « In den 50 Jahren der gesamten weltweiten Nuklearindustrie sind nicht mehr als 100 Menschen umgekommen. Vergleichen Sie das mit den Zehntausenden, die in der Kohle- und Ölindustrie umkamen und den Hunderttausenden, die bei der Produktion von erneuerbaren Energien oder infolge ihrer Verwendung ums Leben kamen. »
    So, jetzt ist es raus! Bei der Anti-Atombewegung geht es nicht um unsere Sicherheit, sondern um die Senkung der erzeugten Elektroenergie. Diese Politik kostet bereits jetzt Millionen von Menschen in Afrika das Leben und vernichtet auch den Regenwald in Südamerika. Al Gore hat also den Nobelpreis für eine Politik des Völkermords bekommen. Alfed Nobel wollte mit dem Preis eigentlich den Fortschritt in der Wissenschaft fördern. Davon kann jetzt leider nicht mehr die Rede sein.
    Das erklärt auch, warum Dieter Lohrmanns Vorschläge nicht aufgegriffen werden.

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