(Deutsch) Der Fluch der Ordnung: Kulturwüsten


by Claudio Niggli

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3 Responses to “(Deutsch) Der Fluch der Ordnung: Kulturwüsten””

  1. Paul
    Title: der Fluch der Ordnung, Kulturwüsten

    Alle wollen gepflasterte Wege, und dann wundern sie sich, wo all die schönen Blumen geblieben sind.
    Ja, ja, so ist das heute. Wer nicht einen “unkrautfreien” Rasen vorweisen kann, versteht das Gartengeschäft nicht. Schon seit 20 Jahren lass ich den Rasen wachsen, wie er kommt. Kein Unkraut entfernen, kein Dünger, rein gar nichts nur mähen. Und, was ist passiert? Ich habe heute wunderschöne Feldblumen, Hummelnester, Sandwespen und Unmengen von anderen Insekten. Es ist so schön zuzuschauen, wie die überall herumfliegen. Und, ich habe auch viele Vögel im Garten welche nach diesen Insekten jagen.

    Auf einem echten englischen Rasen würde ich sowas nicht suchen.

    Es lebe der Fortschritt……..PJ

  2. Althaus Hans Peter
    Title:

    Wer andere Gärten hegt und Beziehung zu wilden Pflanzen und Tieren hat, trägt meiner Meinung nach auch die Verantwortung, dies in verschiedensten Formen nach aussen zu tragen. Das Motto: Tue Gutes und rede darüber!
    Die vermeintliche Zeitersparnis mit pflegeleichten Gärten
    geht meist drauf, um in eine “intakte” Naturlandschaft zu fahren oder im Fitnesszenter die Muskeln zu trainieren.
    Solche Überlegungen dürfen aber nicht der Antrieb für Gespräche sein, sondern wir Naturgärtner sollten unsere Freude an der Vielfalt als Botschaft übermitteln.

  3. Samuel Hochauf
    Title: Muss immer alles Naturnah sein?

    Ich frage mich häufig, ob nicht “sterile Garten”besitzer mittlerweile soweit entfernt von jeglicher Realität sind, dass man sie mit einem komplett naturnahen Ansatz gleich verschrecken würde. Persönlich finde ich es einfach überirdisch, im Garten zu sitzen, den Vögeln und Bienen zu lauschen, und das mögen die meisten von diesen Leuten auch, aber leider kann man viele nicht davon überzeugen, ihre Wege im Garten nicht zuzubetonieren oder jegliches Gänseblümchen aus dem Rasen zu zupfen. In der Hinsicht braucht es häufig eine sehr langsame und gefühlvolle Herangehensweise. Ich persönlich empfinde es immer schon als Erfolg, wenn Menschen sich dazu bewegen lassen, wenigstens keine Gifte mehr in ihrem Garten einzusetzen, aber selbst das ist ja bei den meisten bei der nächsten Ameise auf dem Kaffeetisch vergessen.
    Ich sag gern – wenigstens ein wenig Naturnähe und die Leute werden schon merken, was sie davon haben :-)

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