(Deutsch) Im Mahlstrom des Plastikmülls


by Tim Caspar Boehme

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10 Responses to “(Deutsch) Im Mahlstrom des Plastikmülls””

  1. Bernhard
    Title:

    Es ist unfassbar, dass sich wirklich niemand für dieses verhängnisvolle Treibgut zuständig fühlt. Warum schaffen es solche Nachrichten und Bilder eigentlich nicht auf die Titelseiten? Das lässt mich meinen Kunststoff(ge-)verbrauch neu überdenken, aber ich weiss, wie es im Geschäftsalltag jeder beliebigen Branche aussieht: alles Andere ist wichtiger. Ich möchte angesichts solcher Nachrichten resignieren, werde aber meinen Teil dagegen tun.

  2. Becker Gunter
    Title:

    Es ist ja nicht nur der Kunststoff, der auf dem Meer schwimmt.
    Überall wo man hinschaut, – Kunststoffe für Lebensmittelverpackung, sogar daraus essen und trinken macht Vielen nichts mehr aus.
    Allein das ist schon ekelerregend, wenn man bedenkt, was da alles drin ist, in diesen Plastikteilen!!
    Die Rot-grüne Regierung hat – meines Erachtens- weniger für die Umwelt getan, als die “schwarzen Regierungen”.
    Die blödsinnige Pfandregelung hat unter Anderem auch dazu geführt, dass noch mehr Sachen, z.B. Getränke, in Plastik abgefüllt werden.
    Die Regierungen regeln allen möglichen Quatsch, aber solange mit dieser unseligen Giftherstellung viel Geld verdient wird, werden sich wohl keine Politiker daran trauen, Sanktionen oder gar Verbote gegen Kunststoffe
    zu erlassen.
    Einen Guten Tag und Guten Appetit
    Gunter Becker

  3. Unglaublich !!
    Title:

    Es ist wirklich verwunderlich, dass sich die Regierungen sowie auch die Journalisten unserer Nachrichten und Tageszeitungen nicht diesen Themen widmen !!! Alles, worum es täglich geht, ist Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft, Geld und Angstmache der Medien in Bezug auf Arbeit und Zukunft (Geld).
    Die wirklich wichtigen Dinge werden nicht berichtet. Warum räumt den Müll dort niemand weg, ehe die Natur endgültig aufgibt…Geld für Banken ist ja auch vohanden!
    Unsere Politiker haben wirklich so was von versagt.
    Es ist beschämend ein Mensch zu sein… der Mensch ist scheinbar wirklich das extremste, was die Natur je hervorgebracht hat…es ist eine Schande.
    Nicht nur das wirtschaftliche Erbe, das wir hinterlassen (Schulden), das unsere Politer (nach den Wahlen) immer so sehr hervorheben… vor allem die Schäden an Natur, Flora und Fauna… das kann man nicht in 24 Stunden Schichten nachdrucken lassen, unsere armen Enkelkinder… es ist beschämend und befremdend, dass unsere Politiker nicht bereit sind Natur, Wasser, Luft und Tiere zu schützen.
    Es lebe die Erdölindustrie, die Wirtschaft und das Geld..alles andere scheint den meisten Menschen sowie vor allem der Politik nicht wichtig zu sein. Wirklich unglaublich was hier vor sich geht. Das traurige ist, dass es in der Politik niemanden gibt, der sich dafür interssiert.. niemanden.
    Manchmal frage ich mich, was in aller Welt wird auf den Klima- und Umweltschutzkonferenzen denn gesprochen????
    Es lebe die Industrie, die Wirtschaft und das Wachstum … ich schäme mich wirklich Mensch zu sein, angsichts solcher Bilder ..wann werden wir Menschen endlich aufwachen??
    Jeder für sich muss selbst entscheiden, was er kauft, was er isst und was er mit seinem Konsum letztendlich mitträgt, ich für meinen Teil werde Plastik in jeder Form vermeiden, solange der Konsum passt, wird die Wirtschaft produzieren, letztendlich entscheidet immer der Konsument mit seinem Kauf.. und dass sind wir alle. Die Verantwortung für solche Bilder und Tragödien tragen wir somit alle .., jeder einzelne. Viele aus Unwissenheit dank unsere Politiker und Jounalisten, die andere Themen für viel wichtiger erachten.
    So lange damit Geld verdient wird, wird sich nichts ändern..
    Achten wir alle beim Einkauf auf die Verpackungen und die Inhaltstoffe, nur so können wir gemeinsam etwas verändern. Die Masse ist sehr viel mächtiger, als uns als einzelnen klar ist. Angesichts der Bilder bleibt nur zu hoffen, dass WIR etwas verändern. Ich für meien Teil meide Plastikfalschen, Verpackungen und Folien und was möglich ist angesichts der Tatsache, dass wir diese Stoffe nie wieder aus der Welt schaffen können, die verrotten nicht.
    Arme Tiere hoffentlich verlassen sie bald ihre Nistplätze und finden anderswo Platz, ehe sie völlig aussterben.
    Es wird sich jemand finden müsssen, der anfängt dort das Plastik rauszufischen und die Quelle woher der Müll stammt aufzufinden..Das kostet Geld…aber für unsere Banken ist doch auch genug Geld vorhanden… ohne Garantie auf Erfolg.
    Es ist eine Schande was wir Menschen der Natur antun..
    Unsere Politiker sind wiklich angehalten etwas zu unternehmen… und uns besser zu informieren.

  4. Wolfgang
    Title:

    Der neue UN- Umweltbericht schockt mich doch sehr. Es macht mich fassunglos, dass so viel Plastikmüll in unseren Meeren sein soll und in den Medien kaum darüber diskutiert wird. Denkt denn niemand darüber nach, dass wir unmittelbar von dieser Verunreinigung betroffen sind?
    Man bekommt davon einfach zu wenig mit.

  5. hps
    Title:

    Laut Uno gelangen weltweit rund 80 Prozent des Kunststoffmülls(rund sechs Mrd. Tonnen) über die Flüsse in die Ozeane”. Die Meeresschutzorganisation Oceana schätzt, dass weltweit jede Stunde rund 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen werden, die Hälfte davon ist aus Plastik.

    Auf den weltweit wachsenden Plastikmüllberg macht auch der Filmemacher Werner Boote in seinem neuesten Kinofilm “Plastic Planet”, der Ende September 2009 anlaufen wird, aufmerksam (http://www.plastic-planet.at/).

  6. Robert Mosimann
    Title:

    Weil die UNO-Organisationen nicht fähig sind, dieses Problem anzugehen, sollte Green Pease in jedem Land Organisationen gründen, die wiederum die lokalen Regfierungen unter Druck setzen, etwas zu unternehmen.
    Die UNO ist leider nur ein Werkzeug für die Politiker. Und die Politiker sind Handlanger der Grosskonzerne und Branchenvertreter. Daher wird die UNO nie fähig sein, Umweltprobleme mit Erfolg anzugehen.

  7. Reinhard Schu
    Title:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auch nach intensiven Bemühungen ist es der Entsorgungswirtschaft nicht gelungen, Kunststoffe nachhaltig zu verwerten, weder rohstofflich noch stofflich oder energetisch.

    Dies wird in einem aktuellen Beitrag der Firma EcoEnergy Gesellschaft für Energie- und Umwelttechnik mbH

    http://www.ecoenergy.de/go_public/freigegeben/Manuskript_Einsatz%20von%20Kunststoffen_R.Schu_ger.pdf

    offensichtlich.

    Da kunststoffhaltige Abfälle nicht nachhaltig verwertbar sind, lediglich durch minderwertiges „Downcycling“ in der Gesellschaft deponierbar, ist die Konsequenz unausweichlich:

    - Anschluss- und Benutzungszwang für kunststoffhaltige Abfälle
    - Deklaration von kunststoffhaltigen Abfällen als besonders überwachungsbedürftige Abfällen bzw. gefährlichen Abfällen

    Wird die Scheinverwertung im Ausland durch Anschluss- und Benutzungszwang unterbunden, würde sich der Bedarf an Müllverbrennungskapazitäten bis 2015 in Deutschland mindestens verdoppeln.

    Bitte diskutieren Sie mit unter:

    http://www.ask-eu.de/default.asp?Menue=113&Blog=194

  8. Bauer Karin
    Title:

    Ich finde Aussagen wie, man muss halt als Konsument schauen, was man kauft ziemlich lächerlich. Kunststoffe sind ja nicht nur Plastiktüten und Verpackungen. Kunststoffe sind in unserem Zeitalter allgegenwärtig: Autos, Kleidung, elektronische Geräte, Zahnbürsten, Haushaltsschwämme, …
    Unsere Aufgabe besteht darin, dass mit dem Müll sorgsam umgegangen wird. Da trägt jeder einzelne Mensch dazu bei und jedes achtlos in die Natur weggeworfene Teil, ist eines zu viel. Solche Bilder machen einem klar, dass sich alles irgendwo zusammensammelt und sich nicht so schön einfach in Luft auflöst, wie man es gerne hätte. Man sollte endlich damit anfangen, sich dafür verantwortlich zu fühlen und den Müll einsammeln. Die Idee den Fischern für eingesammelten Müll, Geld zu zahlen ist ja nicht so schlecht, allerdings wird das beiweitem nicht ausreichen.
    Unglücklicherweise ist es nicht nur der Kunststoffmüll, der für die Umwelt eine Belastung ist. Nicht zu vergessen, dass Papier nie in dem Ausmaß wiederverwehrtet werden kann, wie so manche Kunststoffe. Auch schon allein durch ihr geringes Gewicht, wird bei ihrem Transport um einiges weniger CO2 produziert als bei Glas.

  9. Felix Staratschek
    Title: Meere haben keinen Abfluss

    Die Kunststoffe in den Meeren haben nichts mit unserer Abfallwirtschaft zu tun, sofern nicht das Meer hier und da noch als Deponie genutzt wird. Vielmehr dürfte die direkte Entsorgung aus Schiffen und die Zuführung aus den Flüssen entscheidend sein, die bei Hochwasser alles mitnehmen, was an deren Ufer liegen gelassen wurde. Denn die Kunststoffe sind leicht und bleiben an der Oberfläche des Meeres. Sie verschwinden nicht, werden höchstens zerkleinert und reichern sich durch ständigen Nachschub an.
    Strenge Regeln für die Schifffahrt und hohe Strafen für die Verunreinigung von Flussauen sind sinnvoll.

    Aber auch die Abfallwirtschaft könnte besser werden:
    http://sites.google.com/site/kryorecycling . Vielleicht würde weniger Kunststoff ins Meer gekippt, wenn gute Recyclingverfahren die Verwertbarkeit verbessern und die Kosten für die Entsorgung senken.

  10. UWI
    Title: Müll Müll Müll

    es beginnt bei jedem, lasst den Müü im Laden, der Grüne Punt ist seit 30 Jahren ein Witz. Nur wer vermeidet gewinnt. Einkaufsnetz statt Plastiktüte, Frischwaare statt 3 scheiben Wurst in der Plastikpackung. Wir sind die verursacher WIR WIR WIR

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