(Deutsch) Biokohle gegen Trockenheit in Paraguay


par Hans-Peter Schmidt

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4 Le Responses pour “(Deutsch) Biokohle gegen Trockenheit in Paraguay””

  1. Kaupenjohann
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    Sehr lesenswerter Beitrag. Hoffentlich finden sich Menschen, die da Know-how und/oder konkrete Hilfe anbieten können.

  2. Walter Danner
    Titre:

    Eine Holzkohle-Retorte für 500 € Materialkosten gibt es bei Chris Adam – http://www.biocoal.org. Er stammt aus Garmisch-Partenkirchen.

    Kleine Biogasanlagen: http://www.rottaler-modell.de – downloads -hptc oder bei mir

  3. Binikowski
    Titre:

    Hallo Herr Dyck,

    gratulation zu Ihrem Experiment. Wir haben bei unserem Projekt auf den Philippinen ähnliche Erfahrungen gemacht.

    Mein Tipp nach 2 Jahren Arbeit mit Biochar unter Echtbedingungen in der Dritten Welt:

    Vergessen Sie alle Versprechungen der Schulterklopfer und Wellwisher aus Forschung, Politik und NGOs. Damit verplempert man nur seine Zeit. Für das eigene Projekt kommt nichts dabei heraus.

    Versuchen Sie lieber, über Foren und Recherche Kontakt zu anderen Praktikern zu bekommen und tauschen Sie mit denen Ihre Erfahrungen aus. Es ist ja mit dem Pflanzenanbau alleine nicht getan. Es kommen wichtige andere Aspekte wie Marketing, Lagerung, Trocknung, Weiterverarbeitung usw. hinzu. Was machen Sie mit der tollsten Ernte wenn der Preis im Keller ist?

    Die einzige Möglichkeit, Biochar wirklich zum Durchbruch zu verhelfen liegt darin, ein eigenes Projekt aufzuziehen und damit hohe Profite zu erzielen. Dann, und nur dann, machen es die Nachbarn von alleine nach.

    Besonders putzig finde ich es, wenn hochbezahlte Schreibtisch-Theoretiker aus Europa den Dritte Welt Bauern erklären, dass man unter allen Umständen auf simple Techniken verzichten muß, weil deren Wirkungsgrad geringer als bei millionenteuren Hightech-Anlagen ist.

    Mal ein Beispiel: Seit einigen Monaten tüfteln wir mit großem Zeitaufwand und lächerlich geringem Budget (weniger als der Spesensatz eines UNICEF-Direktors für einen Tag) an einer Trockenanlage, mit der man verschiedene Warmluft-Temperaturen gleichzeitig erzeugt (43 Grad für Reis, 70 Grad für Mais und Gemüse) und nebenbei noch Biochar, hochwertige Brenn-Holzkohle und kochendes Wasser erzeugt und man en passant auch noch Brot backen kann.

    Was glauben Sie wieviele Klugsch…er mich persönlich angegriffen haben, weil aus dem Schornstein ungefilterter Rauch rauskommt und wir das nebenbei entstehende Biogas noch nicht nutzen? Der Clou an der Sache: Einzige Energiequelle sind Reishülsen. Die bekommen wir kostenlos von den Reismühlen angeliefert, weil sie sonst das Zeugs auf Halde schütten und ungenutzt abkokeln müssen…

    http://www.youtube.com/watch?v=rniqji8xjdI

    Natürlich ist Hightech effektiver. Aber nur, wenn man genügend Kapital hat und dazu noch Personal, das diese Anlagen auch fachmännisch bedienen kann. Beides zusammen muß man in der Dritten Welt mit der Lupe suchen. Ich denke da mit Grausen an die Hydrothermale Karbonisierung: Nicht nur extrem teuer und kompliziert, sondern dazu bei unsachgemäßer Bedienung lebensgefährlich. Hohe Drücke bei hohen Temperaturen gepaart mit Dritte Welt « Sicherheitsstandards », das ist eine wahrlich explosive Kombination.

    Da ist das zuvor verlinkte Retort von Chris Adam schon wesentlich besser geeignet. Es gibt diverse lowtech-Lösungen für die Pyrolyse. Ich kann Ihnen empfehlen, hier ein wenig zu stöbern:

    http://www.bioenergylists.org/taxonomy/term/15/all

    Beste Grüße, Jochen

  4. Christoph Schmid
    Titre:

    Guten Tag Herr Dyck,
    Besten Dank für Ihren interessanten Beitrag. Da ich mich regelmässig in Paraguay befinde, möchte ich Sie fragen ob es möglich wäre Sie zu besuchen. Ich werde mich voraussichtlich ab Mitte Februar bis Mai bei Paraguayer Freunden befinden. Sie betreiben Landwirtschaft im San Pedro Dept. und es würde mich freuen (obschon ich sehr wenig Landwirtschafts- oder Gärtnererfahrung besitze) mit Ihnen Gedanken betreffend Ihrer Erfahrung mit Biokohle auszutauschen. Meine Freunde haben früher auch Holzkohle hergestellt und es liegen noch viel kleinere Holzkohlestücke und Holzkohlestaub herum. Laut Ihrem Beitrag könnte man sicher noch etwas damit anfangen.

    Mit freundlichen Grüssen, Christoph

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